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Fair gehandelter Kaffee auf Fachmesse in Stuttgart: Lücke zu benachbarten Staaten
Foto: Wolfram Kastl / dpa
Verbraucherinnen und Verbraucher in Deutschland geben weiterhin deutlich weniger für fair gehandelte Produkte wie Kaffee oder Schokolade aus als Menschen in vergleichbaren Nachbarländern. Im Schnitt zahlten die Deutschen im vergangenen Jahr mit 33 Euro zwar mehr für fair gehandelte Lebensmittel,Textilien und Handwerksprodukte als im Vorjahr mit 31 Euro,teilte das Forum Fairer Handel (FFH) mit.
Allerdings stiegen die durchschnittlichen Ausgaben für fair gehandelte Produkte auch in den Nachbarländern. In der Schweiz gaben Verbraucherinnen und Verbraucher demnach zuletzt im Schnitt umgerechnet rund 129 Euro dafür aus,in Österreich 88 Euro und in Frankreich 47 Euro.
Anfang Mai hatte bereits der Verein Fairtrade Deutschland eine Bilanz für 2025 gezogen. Demnach gaben Verbraucher in Deutschland sogar rund 3,15 Milliarden Euro für fair gehandelte Produkte aus,die durchschnittlichen Ausgaben lagen bei 36 Euro. Fairtrade Deutschland bezieht in seiner Bilanz nach eigenen Angaben allerdings auch Produkte mit ein,für die nur ein einzelner Rohstoff wie Kakao zu fairen Bedingungen eingekauft wurde.
fdi/KNA