Biologie

Thüringen Forscher entdecken mögliches Pestmassengrab bei Erfurt

Jan 16, 2026 IDOPRESS
Im Jahr 1350 wütete laut Überlieferungen die Pest in Erfurt. Rund 12.000 Tote wurden bestattet. Doch wo genau? Mit moderner Technik und alten Dokumenten hofft ein Forscherteam, einen Begräbnisort aufgespürt zu haben.

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Das Augusteum der Universität Leipzig

Foto: Sebastian Willnow / dpa

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In Zusammenarbeit mit dem Thüringer Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie sind nun weiterführende Ausgrabungen geplant. Das Leipziger Max-Planck-Institut für Evolutionäre Anthropologie soll für genetische Untersuchungen hinzugezogen werden.

Der Pestpandemie von 1346 bis 1353 fiel je nach europäischer Region bis zur Hälfte der mittelalterlichen Bevölkerung zum Opfer. In Mitteleuropa gehörte Thüringen zu den östlichsten Regionen,die von der Seuche betroffen waren.

Anmerkung der Redaktion: In einer früheren Version sah man den leidenden Hiob aus dem Alten Testament,über dem der Satan schwebte,keinen Pestdämon. Wir haben das Bild daher getauscht.

alw/dpa