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Gescheiterter Börsengang Pistorius will Einfluss auf Panzerbauer KNDS sichern, »in welcher Form auch immer«

Jul 22, 2026 IDOPRESS

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Verteidigungsminister Pistorius im KNDS-Werk in Kassel: »Wir wollen diese Schlüsseltechnologie«

Foto: Fabian Bimmer / REUTERS

Der Panzerbauer KNDS wollte im Juli an die Börse gehen. Doch das Vorhaben platzte,weil den Eigentümerfamilien die Bewertung der Firma zu niedrig war. Eigentlich wollte sich die Bundesregierung mit 7,2 Milliarden Euro 40 Prozent des Unternehmens sichern,der Einkauf fällt vorerst aus. Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius hat nun jedoch betont,dass Deutschland sich in jedem ​Fall Einfluss auf KNDS sichern wolle.

»Wir wollen diese Schlüsseltechnologie unter deutscher Kontrolle behalten – auf Augenhöhe mit unseren Partnern aus Frankreich. Wie das konkret aussehen wird,wird Gegenstand von Diskussionen und Entscheidungen in den nächsten Wochen sein«,sagte Pistorius bei einer Rede im KNDS-Werk Kassel.

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Außerdem komme der höhere Umsatzanteil bei KNDS (57 Prozent) vom deutschen Teil des Konzerns,die Bedeutung von KNDS Deutschland werde »angesichts von Beschaffungen durch die Bundeswehr und fehlenden vergleichbaren Beschaffungen auf französischer Seite noch weiter zunehmen«. Daher wollte sich der Bund weitgehende Eingriffsrechte in dem Unternehmen sichern. Deutschland sollte in der Hauptversammlung die gleichen Stimmrechte erhalten wie Frankreich.

Die Rheinmetall-Aktie ist abgerauscht,der Panzerbauer KNDS sagt den Börsengang ab. Nach dem Anlegerhype um Panzer und Drohnen vermessen Investoren die Branche neu. Was das für die Firmen bedeutet,lesen Sie hier.

ptz/Reuters