Mit mehr als 18 Millionen Euro fördert das Verkehrsministerium Baden-Württemberg die Instandhaltung und Verbesserung der Infrastruktur von nichtbundeseigenen Eisenbahnen (NE-Bahnen) und stärkt die kleineren Bahnen für die Zukunft.
Stärkung der Verkehrsinfrastruktur im Land
Die Investition im Rahmen des Landeseisenbahnfinanzierungsgesetztes (LEFG) unterstreichen das Engagement der Landesregierung,den öffentlichen Personennahverkehr zu stärken und die Schienenverkehrsinfrastruktur im Land zu verbessern.
Verkehrsministerin Nicole Razavi MdL machte deutlich: „Die Förderung der NE-Bahnen ist ein wichtiger Schritt auf unserem Weg,den öffentlichen Personennahverkehr im Land zu stärken. Sie verbessert die Schienenverkehrsinfrastruktur,auch für den Güterverkehr. Diese Investition kommt nicht nur den Bürgerinnen und Bürgern zugute,sondern auch der Wirtschaft,besonders auch im ländlichen Raum. So sichern wir flächendeckend die Zukunft starker Eisenbahnen und Logistikmöglichkeiten,auch abseits der großen Routen.“
Nichtbundeseigene Eisenbahnen mit wichtiger Verkehrsbedeutung
Die NE-Bahnen sind ein wichtiger Bestandteil des öffentlichen Personennahverkehrs im Land. Sie verbinden Menschen in den ländlichen und städtischen Regionen mit den Zentren und den wichtigsten Verkehrsknotenpunkten. Auf dem Netz der NE-Infrastrukturunternehmen findet auch teilweise oder nur Güterverkehr statt,beispielweise in Häfen. Durch die Förderung der NE-Bahnen kann die Landesregierung die Verkehrsanbindung und die Mobilität der Bürgerinnen und Bürger verbessern und gleichzeitig die Wirtschaft und die Infrastruktur in den Regionen stärken. Insgesamt profitieren von der Förderung landesweit 24 Unternehmen,Kommunen und Landkreise,die NE-Bahninfrastruktur betreiben,also eher klein- und mittelständische Betriebe
Wichtige Maßnahmen für die Verkehrssicherheit
Die Mittel sollen der nachhaltigen Zukunftssicherung und dem Ausbau der Strecken nichtbundeseigener Eisenbahnen dienen,etwa durch Erneuerungs- und Instandsetzungsarbeiten an Schienen,Weichen,Schwellen,Unterbau,Brücken,Dämmen,Signalanlagen und Zugsicherungsanlagen. Darüber hinaus stehen diese Mittel auch bei Schäden – beispielsweise durch Unwetter – zur Verfügung,die schnell behoben werden müssen. So tragen sie dazu bei,die Resilienz des Bahnsystems insgesamt zu erhöhen.
Die Infrastrukturen der nichtbundeseigenen Eisenbahnen erfüllen in Baden-Württemberg eine wesentliche Aufgabe für den regionalen Verkehr und werden durch verschiedene Förderprogramme unterstützt. Die Zuständigkeit für diese Infrastrukturen liegt bei den jeweiligen nichtbundeseigenen Eisenbahninfrastrukturunternehmen,die sich um den Ausbau und laufenden Unterhalt kümmern.
Gefördertes Eisenbahninfrastrukturunternehmen (EIU)
Eisenbahninfrastruktur (z.B. Strecke)
Ablachtalbahn – Kommunales EIU Stadt Meßkirch
Stockach – Mengen (Ablachtalbahn)
Ammertalbahn – Zweckverband ÖPNV im Ammertal
Tübingen – Herrenberg (Ammertalbahn)
AVG Albtal-Verkehrs-Gesellschaft mbH
Albtalbahn,Hardtbahn,Pfinztalbahn,Kraichtal/-Katzbachtalbahn,Krebsbachtalbahn,Maulbronn Stadt – Maulbronn West
Bahnbetriebe Blumberg GmbH & Co. KG
Lauchringen – Weizen (Wutachtalbahn)
Weizen – Blumberg – Zollhaus
Forst BW
Bahnhof Mosbach-Neckarelz Gleis Nr.9
Heidelberger Straßen- und Bergbahn GmbH
Industriestammgleis Heidelberg-Rohrbach
Kandertalbahn (Zweckverband Kandertalbahn)
Haltingen – Kandern
LAG Lokalbahn Betriebsgesellschaft mbH
Amstetten – Gerstetten
Rheinhafen Weil am Rhein
Rheinhafen Weil am Rhein
Rhein-Neckar-Verkehr GmbH (RNV)
Strecke 9400 – 9403 und Linie 5 [Mannheim-Heidelberg-Weinheim (Städtedreieck)]
RSBNA Erms-Neckar-Bahn AG
Metzingen – Bad Urach (Ermstalbahn),Engstingen – Schelklingen (Schwäbische Albbahn)
Schönbuchbahn (Zweckverband)
Böblingen – Dettenhausen
Schwäbische-Wald-Bahn GmbH
Rudersberg – Welzheim
Seehäsle Landkreis Konstanz
Stahringen – Stockach
Stadt Bad Wurzach
Roßberg – Bad Wurzach
Stadt Pfullendorf regionale und öffentliche Bahn
Altshausen – Pfullendorf
Stadtwerke Heilbronn GmbH
Hafenbahn Heilbronn
Stadtwerke Trossingen GmbH
Bf. Trossingen – Bf. Trossingen Stadt
Strohgäubahn (Zweckverband Strohgäubahn)
Korntal – Heimerdingen
Strohgäubahn Landratsamt Böblingen
Weissach – Heimerdingen (Strohgäubahn)
SWEG Schienenwege GmbH
Achern – Ottenhöfen (Achertalbahn),Biberach – Oberharmersbach (Harmersbachtalbahn),Riegel-Malterdingen – Breisach sowie Riegel-Ort – Gottenheim (Kaiserstuhlbahn),Bad Krozingen – Staufen – Münstertal (Münstertalbahn),Hüfingen – Bräunlingen (ehem. Bregtalbahn),Bühl-Schwarzach-Greffern (ehem. MEG),Hechingen – Eyach (Eyachtalbahn),Sigmaringendorf – Hanfertal,Balingen – Schömberg
WEG Württembergische Eisenbahn-Gesellschaft mbH
Nürtingen – Neuffen (Tälesbahn)
Wieslauftalbahn (Zweckverband Verkehrsverband Wieslauftalbahn)
Schorndorf – Rudersberg
ZV Hermann-Hesse-Bahn
Calw – Weil der Stadt – (Renningen)
PM Ministerium für Verkehr Baden-Württemberg