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Schlüssel in einer Hotelrezeption in München: Auch die Tourismusbranche baut Stellen ab
Foto: Sven Hoppe / dpa
Deutsche Unternehmen planen einen so großen Stellenabbau wie seit den Anfängen der Coronapandemie vor sechs Jahren nicht mehr. Das Beschäftigungsbarometer des Münchner Ifo-Institut sank im April auf 91,3 Punkte,von 93,4 Punkten,wie die Forscher am Mittwoch mitteilten. Das ist der niedrigste Wert seit Mai 2020. »Die geopolitische Unsicherheit greift auf die Personalplanungen der Unternehmen über«,sagte der Leiter der Ifo-Umfragen,Klaus Wohlrabe. »Es werden mehr Arbeitsplätze ab- als aufgebaut.«
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Der Ifo-Index sank im April auf 84,4 Punkte,nach revidiert 86,3 Zählern im März,wie das Münchner Ifo-Institut bei einer Umfrage unter rund 9000 Führungskräften Ende voriger Woche mitteilte. Dies ist der niedrigste Stand seit Mai 2020 – einer Zeit also,in der die Pandemie die Wirtschaft im Würgegriff hielt. Die Firmen blicken dabei erheblich pessimistischer auf die kommenden Monate. »Die Irankrise trifft die deutsche Wirtschaft hart«,sagte Ifo-Präsident Clemens Fuest.
dab/Reuters