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Hier soll ein Laserfusionskraftwerk entstehen: Biblis in Hessen (Entwurfsillustration)
Focused Energy
Kein CO₂,kaum radioaktiver Müll: Das südhessische Kernfusions-Start-up Focused Energy hat 240 Millionen Dollar (rund 206 Millionen Euro) zur Weiterentwicklung seiner Technologie eingeworben. Am einstigen Kernkraft-Standort Biblis soll das erste Laserfusionskraftwerk der Welt entstehen.
Hessens Ministerpräsident Boris Rhein (CDU) und Wirtschaftsminister Kaweh Mansoori (SPD) bezeichneten die Zusage als großen Schritt,um Hessen zu einem führenden Standort für Spitzenforschung und Entwicklung der laserbasierten Kernfusion auszubauen.
Die Mittel kommen laut einer Mitteilung der Staatskanzlei unter anderem von RWE,der Bundesagentur für Sprunginnovationen sowie europäisch und hessisch kontrollierten Förderfonds. Der Lead-Investor Prime Movers Lab stammt aus den USA.
Das 2021 aus der TU Darmstadt hervorgegangene Start-up hat dazu im vergangenen Frühjahr eine Absichtserklärung mit dem Bundesland Hessen und RWE unterzeichnet. Der Essener Energiekonzern ist damit als ehemaliger Betreiber von Atomkraftwerken sowohl an einem Laserfusions- als auch an einem Magnetfusionsprojekt beteiligt.
Wissenschaftler arbeiten seit Jahrzehnten an der Idee,per Kernfusion Energie zu erzeugen,also mit der Energie,die frei wird,wenn zwei Wasserstoffkerne zu einem Heliumkern verschmelzen. Seit einigen Jahren liefern sich Start-ups aus den USA,Kanada,China und Europa einen Wettlauf um eine mögliche Kommerzialisierung der Fusionsenergie.
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Dabei haben sich zwei Lager gebildet. Eine Gruppe arbeitet mit Lasertechnologie. Eine andere setzt auf eine Art Magnetkäfig,in dem die Verschmelzung der Wasserstoffkerne stattfinden soll,darunter das von RWE und dem Freistaat Bayern geförderte Unternehmen Proxima Fusion.
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naw/dpa