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Palantir-Chef Alex Karp: Positive Nachrichten für die Aktionäre
Foto: Christoph Hardt / Future Image / IMAGO
Das Geschäft der Datenanalyse-Firma Palantir ist im vergangenen Quartal rasant gewachsen: Das KI-Unternehmen konnte den Umsatz im Jahresvergleich mit einem Plus von 93 Prozent fast verdoppeln. Mit Erlösen von knapp 1,94 Milliarden Dollar (etwa 1,69 Milliarden Euro) übertraf Palantir deutlich die Erwartungen der Analystinnen und Analysten. Diese hatten im Schnitt eher mit 1,8 Milliarden Dollar gerechnet. Allein binnen drei Monaten wuchs der Umsatz um rund ein Fünftel.
Die Aktie stieg im nachbörslichen Handel zeitweise um mehr als neun Prozent.
Palantir hob zudem die Umsatzprognose für das gesamte Jahr an: auf 8,15 bis 8,16 Milliarden Dollar. Auch die Prognose für das dritte Quartal fiel mit etwa 2,16 Milliarden Dollar höher aus,als Expertinnen und Experten erwartet hatten. »Unser Geschäft wächst mit einer Geschwindigkeit und in einem Ausmaß,wie wir es noch nie zuvor erlebt haben«,schrieb Palantir-Chef Alex Karp in einem Brief an die Aktionäre (mehr zu Karp erfahren Sie hier).
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In Europa stößt Palantir dagegen zunehmend auf Skepsis,da Regierungen eine zu große Abhängigkeit von US-Technologieplattformen befürchten (mehr dazu hier). Palantir geht derzeit juristisch gegen die Entscheidung vor,einen auf zwei Jahre angelegten Vertrag mit der Londoner Polizei im Volumen von 67,15 Millionen Dollar zu blockieren. Im Juni beendete Frankreich die Zusammenarbeit mit Palantir (mehr hier).
US-Techkonzerne folgen nicht einfach Donald Trump: Sie wollen selbst Staaten umbauen. Palantir-Chef Alex Karp hat nun seine autoritäre Vision skizziert. Das kann für Deutschland nur eine Konsequenz haben. Mehr dazu erfahren Sie hier.
aar/dpa/Reuters