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VW-Werk in Osnabrück
Foto: Hauke-Christian Dittrich / dpa
Noch bis Mitte 2027 produziert Volkswagen in seinem Werk in Osnabrück den VW T-Roc Cabrio. Was danach mit dem Werk mit seinen rund 2300 Beschäftigten passiert,ist offen. Nun berichtet die »Financial Times« unter Berufung auf mehrere mit den Vorgängen vertraute Personen von Verhandlungen des Wolfsburger Konzerns mit dem israelischen Rüstungsunternehmen Rafael Advanced Defence Systems. In Osnabrück könnten demnach künftig Teile für das Raketenabwehrsystem Iron Dome hergestellt werden.
Dem Bericht zufolge wird jedoch nicht die Produktion von Raketen für den Iron Dome erwogen. Stattdessen gehe es um die mögliche Herstellung von Spezial-Lkw für den Transport der Raketen sowie von Abschussvorrichtungen oder Generatoren. Das Umstellen der Produktion erfordere dabei vergleichsweise wenig Investitionen und sei innerhalb von zwölf bis 18 Monaten möglich. Eine Zustimmung der Beschäftigten sei aber notwendig.
Rafael verspreche sich von dem Schritt einen besseren Zugang zum europäischen Markt,heißt es in dem Bericht. Viele Länder der Region würden als Reaktion auf die russische Invasion in die Ukraine in ihre Flugabwehr investieren.
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Volkswagen wollte die Recherche auf Anfrage der »Financial Times« zunächst nicht kommentieren. Allerdings hatte der Konzern vor wenigen Wochen erst Überlegungen bestätigt,in dem Werk in Osnabrück künftig Militärfahrzeuge zu fertigen. Zuletzt hatte der Rüstungskonzern Rheinmetall einer möglichen Übernahme des Werks eine Absage erteilt.
sol