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KI-Rechenzentrum in Ashburn (Loudon County,US-Bundesstaat Virginia)
Foto: Ted Shaffrey / AP
Die großen US-Technologiekonzerne ernten weitere Früchte ihrer KI-Engagements. Die Google-Mutter Alphabet,der Onlinehändler Amazon,der Facebook-Betreiber Meta und der Softwarekonzern Microsoft legten am Mittwoch starke Quartalsergebnisse vor. Damit dämpften sie Befürchtungen,dass sich die hohen Investitionen in neue Rechenzentren nicht auszahlen (mehr dazu hier).
Bei den vorgelegten Geschäftszahlen richteten Börsianer ihre Aufmerksamkeit auf die Cloudsparten Amazon Web Services (AWS),Google Cloud und Microsoft Azure. Google,der kleinste der drei sogenannten Hyperscaler,verbuchte mit einem Plus von 63 Prozent ein Rekordwachstum. Analysten hatten lediglich mit 50 Prozent gerechnet. Der Auftragsbestand habe sich binnen drei Monaten auf 460 Milliarden Dollar nahezu verdoppelt,betonte Alphabet-Chef Sundar Pichai. Die Aktien des Unternehmens stiegen daraufhin im nachbörslichen Handel an der Wall Street um sechs Prozent.
Google hat in den vergangenen Monaten zahlreiche milliardenschwere Verträge zur Bereitstellung von Rechenkapazitäten für Künstliche Intelligenz (KI) abgeschlossen,unter anderem mit Meta. Gleichzeitig gewinnt die Google-KI Gemini immer mehr Nutzer. Der iPhone-Anbieter Apple nutzt sie zur Verbesserung seiner digitalen Assistentin Siri.
Allein OpenAI und Anthropic haben in den vergangenen Monaten Rechenkapazitäten in dreistelliger Milliardenhöhe gebucht. Im Gegenzug steigt Amazon bei den beiden KI-Entwicklern ein. Amazon-Aktien gewannen nachbörslich fast fünf Prozent.
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hda/Reuters