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Mutter schimpft mit ihrem Sohn: Verbote und Bestrafungen können nach hinten losgehen
Foto: DragonImages / iStockphoto / Getty Images
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Strenge Erziehung führe nicht direkt zu Unehrlichkeit,sondern sie verändere zuerst die Selbstwahrnehmung der Kinder,erklären die Forschenden: Streng erzogene Kinder »neigen eher dazu,dysfunktionale Überzeugungen wie ›Ich muss gut sein,um gemocht zu werden‹ oder ›Ich darf keine Fehler machen‹ zu verinnerlichen. Sie greifen dann möglicherweise zu Lügen,um diesen unrealistischen Erwartungen gerecht zu werden oder weitere Bestrafungen zu vermeiden«,erklärt die Doktorandin Liwen Yu.
Die aktuelle Studie kam damit zu ähnlichen Ergebnissen wie eine im vergangenen Jahr erschienene Arbeit der Forschenden. Das Team weist darauf hin,dass unehrliches Verhalten von weiteren Faktoren beeinflusst werde,etwa von der kognitiven Entwicklung oder sozialen Faktoren. Gleichwohl seien die Belege für den konstatierten Zusammenhang in beiden Studien deutlich.
lki