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Hapag-Lloyd-Frachter
Foto: Markus Scholz / dpa
Deutschlands größte Containerreederei hat die Durchfahrt von zwei weiteren Schiffen bestätigt. Knapp vier Monate nach Beginn des Irankriegs und der damit einhergehenden Blockade der Straße von Hormus sitzt damit keines der Hapag-Lloyd-Schiffe mehr im Persischen Golf fest.
Alle Frachter,die von der vorübergehenden Schließung der Straße von Hormus betroffen waren und auf die Ausfahrt gewartet hatten,hätten die Region inzwischen sicher verlassen,sagte eine Sprecherin. Zuletzt waren es demnach noch vier Hapag-Schiffe,die wegen des Irankriegs feststeckten. Nun seien zwei von ihnen aus dem Golf herausgefahren. Das dritte sei unterverchartert worden,das vierte verbleibe für einen neu angelaufenen Einsatz im Golf.
»Dies erfolgte erst nach sorgfältiger Bewertung der Sicherheitslage und in enger Abstimmung mit den relevanten Behörden,Sicherheitspartnern sowie unseren Teams an Bord und an Land«,sagte die Sprecherin. Aus Sicherheitsgründen gebe Hapag-Lloyd keine Details wie etwa Namen einzelner Schiffe,Routen oder Zeitpläne bekannt. Darauf verwies die Sprecherin auch mit Blick auf die Frage,ob die Schiffe im Rahmen eines seit Dienstag laufenden Evakuierungsplans der Uno-Schifffahrtsorganisation IMO freigekommen seien.
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apr/Reuters