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Ein aus Syrien stammender Auszubildender bei den Stadtwerken Flensburg
Foto: Christian Charisius / dpa / picture alliance
Menschen aus Syrien sind für den von fortschreitendem Fachkräftemangel geprägten deutschen Arbeitsmarkt zu einem Faktor geworden.
Insgesamt sind nach aktuellen Zahlen der Bundesagentur für Arbeit derzeit 266.100 Syrerinnen und Syrer sozialversicherungspflichtig in Deutschland beschäftigt – sie leisten mit ihrer Arbeit also auch Beiträge etwa für die Renten- oder Arbeitslosenversicherung. Damit stellen Menschen aus Syrien etwas weniger als 0,8 Prozent der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in Deutschland.
Um abschätzen zu können,wie groß der Wirtschaftsfaktor von Menschen aus Syrien ist,müssten noch diejenigen hinzugezählt werden,die aus Syrien nach Deutschland kamen,inzwischen aber einen deutschen Pass besitzen und nicht mehr als Syrer erfasst werden. Darüber hinaus ist nicht bekannt,wie viele der 266.100 Syrerinnen und Syrer ihren Verdienst durch soziale Leistungen aufstocken.
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Die Beschäftigungsquote liege derzeit für alle syrischen Geflüchteten bei 47 Prozent. Darin sind auch die enthalten,die gerade erst angekommen sind. Für die Gruppe,die seit 2015/2016 in Deutschland lebt,liege sie laut Bundesagentur für Arbeit sogar bei 60 Prozent. Zum Vergleich: Deutsche Staatsbürger haben eine Beschäftigungsquote von 71 Prozent.
svs/dpa