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Sommerurlaub in Warnemünde an der Ostsee: Deutschlandziele sind beliebt
Foto: Bernd Wüstneck / dpa
Die unsichere Lage durch den Krieg im Nahen Osten hat das Sommergeschäft der Touristikbranche abgebremst. Doch die Lust aufs Reisen bleibt und konzentriert sich auf spezielle Urlaubsgegenden. »Unsicherheiten durch die geopolitischen Entwicklungen führen zu einer spürbaren Buchungszurückhaltung,ohne die Nachfrage grundsätzlich zu schwächen«,sagte der Präsident des Deutschen Reiseverbands,Albin Loidl. Gleichzeitig sorgten etwa steigende Kosten für zusätzlichen Druck in der Branche.
Insgesamt spricht aus Loidls Sicht viel für ein temporäres Innehalten,»mit einer Stabilisierung und dem Anziehen der Nachfrage,sobald sich die Lage beruhigt.« Viele Reisende wichen auf alternative Ziele aus.
Ziele im östlichen Mittelmeer,die näher an der Krisenregion liegen,verzeichneten derzeit mehr Zurückhaltung bei Neubuchungen,so der Reiseverband. Davon profitieren tendenziell Destinationen im westlichen Mittelmeer – auch wenn höhere Preise und begrenzte Kapazitäten die Verlagerung bremsen.
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»Die geopolitische Situation führt zu hoher Verunsicherung bei Reisenden und Reiseunternehmen«,sagte Ifo-Experte Patrick Höppner. Viele Anbieter mussten demnach bereits Umbuchungen und Stornierungen vornehmen.
kig/dpa