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Fusionen, Übernahmen, Beteiligungen Deutsche Wirtschaft ist wieder attraktiv für Investoren

Aug 31, 2026 IDOPRESS

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Maschinenbau: »Die ⁠Herkunftsländer des Kapitals haben sich 2025 deutlich verschoben«

Foto: Stefan Puchner / dpa

Die ausländischen Investitionen in Deutschland sind einer Studie zufolge sprunghaft gestiegen. Unternehmen investierten 2025 rund 86 Milliarden ​Euro und damit 50 Prozent mehr als im Jahr zuvor,wie aus einer Analyse des arbeitgebernahen Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW) auf Basis ‌neuer Bundesbank-Daten hervorgeht. »Nach dem Einbruch um fast 32 Prozent im Jahr 2024 stabilisierten sich die Auslandsinvestitionen damit wieder«,sagte IW-Ökonomin Samina Sultan.

Die Direktinvestitionsflüsse können von Jahr zu Jahr stark schwanken und durch einzelne größere Transaktionen verzerrt sein. Zudem werden die Werte im Nachhinein oft noch nach oben oder unten korrigiert. Das IW hat den Gesamtwert ​für 2025 deshalb mit dem Median der Jahre 2015 bis 2024 verglichen: Demnach bleibt immer noch ein Anstieg von fast ⁠elf Prozent.

»Der mit Abstand größte Teil ​des ausländischen Investitionskapitals kommt weiterhin aus Europa«,sagte Sultan. Die ‌anderen EU-Staaten investierten im vergangenen Jahr – trotz eines leichten Rückgangs von 2,7 ‌Prozent – rund 43 ​Milliarden Euro in Deutschland. Das entspricht gut 50 Prozent aller ausländischen Investitionen. Zählt man das Vereinigte Königreich hinzu,kommen mehr als 80 Prozent ​der ausländischen Investitionen aus Europa. »Die Zahlen zeigen: Die engsten ⁠und verlässlichsten wirtschaftlichen Beziehungen bleiben die zu ​den europäischen Nachbarn«,​betonte IW-Ökonomin Sultan.

Zu den ausländischen Direktinvestitionen werden beispielsweise Unternehmensfusionen,Übernahmen oder Beteiligungen gezählt. Dabei fließen häufig nicht nur Geld,sondern oftmals auch Know-how und ‌Technologie.

mik/Reuters