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Industriepumpen-Produktion
Foto: Bernd Weißbrod / dpa / picture alliance
Die Bundesregierung rechnet im Frühjahr infolge des Irankriegs mit einem Rückschlag für die Konjunktur in Deutschland. »Aktuelle Indikatoren deuten auf einen deutlichen Dämpfer im zweiten Quartal hin«,heißt es im Monatsbericht des Wirtschaftsministeriums.
Steigende Preise,Lieferkettenprobleme und Unsicherheit belasteten die Stimmung in Unternehmen wie in privaten Haushalten.
»Die weitere wirtschaftliche Entwicklung hängt davon ab,wie lange der Konflikt im Nahen Osten andauert und Handelswege sowie Produktionskapazitäten beeinträchtigt bleiben«,erwartet das Ministerium. Aber auch nach einer Entspannung der Lage dürften die Folgen bei Energie- und Rohstoffpreisen sowie Lieferketten noch länger spürbar sein.
Das erste Quartal war für Europas größte Volkswirtschaft überraschend gut gelaufen. Das Bruttoinlandsprodukt wuchs von Januar bis März um 0,3 Prozent im Vergleich zum Vorquartal,wozu vor allem steigende staatliche und private Konsumausgaben beitrugen.
Die höhere Inflation dürfte auch Verbraucher vorsichtiger werden lassen. »Das Stimmungsbild hat sich am aktuellen Rand noch einmal spürbar verschlechtert und deutet auf eine deutliche Eintrübung der Konsumentwicklung im zweiten Quartal 2026 hin«,hieß es. Teure Energie infolge des Irankriegs hat die Teuerungsrate im April auf 2,9 Prozent getrieben – den höchsten Stand seit Januar 2024.
Der Produktionsrückgang in ausgewählten Branchen wie Chemie,Papier,Glas oder Metallerzeugung fiel mit 15,2 Prozent seit Februar 2022 deutlich größer aus als in der gesamten Industrie mit 9,5 Prozent,wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Die Werte schließen den März dieses Jahres mit ein.
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»Diese Regierung besteht aus vielen erfahrenen Politikerinnen und Politikern«,sagte der ZDH-Präsident. »Deshalb ist es eine berechtigte Erwartung,dass dort besser gearbeitet wird.« Wenn in seiner Zunft handwerkliche Fehler passierten,werde dies »Pfusch« genannt.
Inhaltlich kritisierte Dittrich,dass »viel zu viel über Umverteilung« geredet werde. »Doch Umverteilung schafft kein Wirtschaftswachstum. Weder springt der Export an,noch wird mehr investiert,wenn beispielsweise der Spitzensteuersatz erhöht wird.«
mmq/Reuters/AFP