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Deutschlandweite IW-Analyse Günstige Häuser gibt’s nur noch auf dem Land

Jul 30, 2026 IDOPRESS

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Wohngebiet in Klingberg,Schleswig-Holstein

Foto: Bildagentur-online / Ohde / picture alliance

Wer ein günstiges Einfamilienhaus sucht,wird in Deutschland fast nur noch auf dem Land und in strukturschwachen Regionen fündig. Das ist das Ergebnis einer Untersuchung des Wirtschaftsforschungsinstituts IW Köln. Im Vergleich der sechzehn Bundesländer sind Eigenheime demnach im Saarland,in Schleswig-Holstein und in Sachsen-Anhalt am billigsten. Ein typischer Modellhaushalt muss dort im Schnitt gut ein Viertel des Nettoeinkommens für den nötigen Immobilienkredit ausgeben. Am anderen Ende der Skala stehen Berlin,Bayern und Hamburg.

Dort verschlingt die Abzahlung im Schnitt an die vierzig Prozent des Nettoeinkommens oder mehr. Das teilte der Finanzierungsvermittler Interhyp mit,der die Studie bei den Kölner Ökonomen in Auftrag gegeben hatte. Bei der Auswertung gingen die Ökonomen von einer Familie mit zwei Kindern und einem für Eigenheiminteressenten typischen Einkommen im siebzigsten Perzentil aus. Also von Käufern mit höherem Einkommen als 70 Prozent der deutschen Haushalte.

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Nach Bevölkerungsverteilung betrachtet,wohnt weniger als die Hälfte der Musterhaushalte in Kommunen mit leistbaren Preisen. Auf bessere oder günstigere Zeiten in näherer Zukunft zu hoffen,so die Analyse,könnte deshalb vergeblich sein.

jpe/dpa